Zusammenarbeit mit den Eltern

Als Vertretungskraft ist es eine besondere Herausforderung, sich nicht nur mit den Kindern sondern auch mit den Eltern vertraut zu machen.

Kontakt

Grundsätzlich können Sie mich über Handy oder Email erreichen. Gerne können wir dann einen Termin vereinbaren, damit Sie die Möglichkeit bekommen mich und meine Räumlichkeiten einmal kennen zu lernen. Bitte beachten Sie aber, dass ich während einer Betreuung nicht immer ans Telefon gehen kann. Am besten erreichen Sie mich am späten Nachmittag bis 18 Uhr.

Bringen und Holen

Ich glaube jeder wird verstehen, dass ich aus Sicherheitsgründen das Kind ausschließlich an mir bekannte Personen abgeben kann. Es reicht dabei auch nicht, wenn das Kind die Person gut zu kennen scheint oder sich die Person als Verwandter ausweisen kann. Alle Personen die das Kind abholen, müssen mir im Vorfeld von den Eltern vorgestellt worden sein. Um Missverständnisse zu vermeiden, bitte ich um eine Ankündigung, sollte eine andere Person als gewöhnlich das Kind abholen wird.

Der Elternwunsch

Es ist selbstverständlich, dass in Erziehungsfragen immer der Elternwunsch an erster Stelle kommt. Die Eltern haben das Recht und die Pflicht zu bestimmen, auf welche Weise ihr Kind von mir erzogen werden soll. Um dies zu bestimmen bedarf es des ständigen Dialoges und Austausches um Inhalte und Meinungen zu allen möglichen Themen zwischen den Eltern und mir als Tagespfleger. Dies geschieht natürlich meistens während der Bring- und Abholphasen, aber man sollte sich auch die Zeit nehmen in regelmäßigen Abständen in Ruhe über das Kind zu sprechen. Deshalb werde ich versuchen bei den regelmäßigen Treffen zwischen Kindertagespflegepersonen und Eltern anwesend zu sein, sofern dies erwünscht ist.

Krankheit des Kindes

Wir gehen regelmäßig vor die Tür, damit die Kinder die Welt erkunden können. Das bedeutet aber auch, dass die Kinder immer wieder Schmutz und Bakterien ausgesetzt sind. Bis das Immunsystem aufgebaut ist wird ein Kind, je jünger desto häufiger, daher ab und zu leicht erkranken. Das ist ganz normal und ein natürlicher Vorgang. Je später ein Kind der Umwelt ausgesetzt wird, desto später kann es beginnen diese Resistenzen aufzubauen. Wenn man damit zu lange wartet, kann dies im schlimmsten Fall zu Entwicklungsstörungen und chronischen Krankheiten führen.

Genauso wie, wenn ich einmal eine ansteckende Krankheit oder Fieber habe, die Kindertagespflege leider ausfallen lassen muss, müssen auch Kinder, welche akut die Symptome Durchfall oder Fieber zeigen oder an anderen ansteckenden Krankheiten leiden, zu Hause bleiben. Bevor das Kind wieder in die Tagesbetreuung kann, dürfen seit mindestens 24 Stunden keine Symptome mehr aufgetreten sein.

Ich verstehe, dass dies manchmal zu schwierigen, beruflichen Situationen führen kann. Aber wenn das Kind mich anstecken sollte, fällt die Tagesbetreuung für alle Kinder aus. Auf der anderen Seite könnte das Kind leicht ein anderes Kind anstecken und deren Eltern stehen dann vor den gleichen Problemen.

Fort- und Weiterbildungen

Die Vertretung gibt mir die Möglichkeit Einblicke in die praktische Arbeit einer Vielzahl von Kindertagespflegepersonen zu bekommen und auf der Grundlage dieser Erfahrungen meine eigene Arbeit stetig zu verbessern.

Darüber hinaus nehme ich jedes Jahr an mindestens 12 Fortbildungsstunden teil. Dies ist ein integraler Bestandteil der notwendigen Fort- und Weiterbildung eines Kindertagespflegers um auf dem Laufenden zu bleiben, denn die frühkindliche Pädagogik entwickelt sich ständig weiter.

Ich habe einen Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder absolviert, der alle 2 Jahre aufgefrischt werden muss.